Schwerpunkte

Politische Schwerpunktthemen

Mehr Informationen zu den folgenden Punkten, erhalten Sie durch das Klicken auf die jeweilige Überschrift.

Die Frage Wohnen ist eine ganz große Herausforderung und ich freue mich, diese als Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr angehen zu dürfen. Ich komme aus dem Großraum München - München explodiert! Die Frage ist nicht: Gibt es kostengünstigen Wohnraum? Sondern: Gibt es überhaupt Wohnraum?



Wir müssen verhindern, dass es sich Normalverdiener und Rentner nicht mehr leisten können in den Ballungsräumen zu leben. Darum ist es wichtig neuen Wohnraum zu schaffen und das tut der Freistaat. 

1. Bauen wir selbst. Mit unseren drei staatlichen Wohnungsbaugesellschaften BayernHeim, Stadibau und Siedlungswerk Nürnberg sind wir schon viele Projekte angegangen, allein die BayernHeim GmbH wird in den nächsten 5 Jahren bayernweit 10.000 neue Wohnungen auf den Weg bringen. 

2. Schaffen wir unnötige Bürokratie ab: Durch eine Reform der Bayerischen Bauordnung wird das Bauen in Bayern einfacher, schneller, nachhaltiger und flächensparender.

3. Wir unterstützen und fördern Wohnungsbau. 2019 hat der Freistaat rund 12.500 neue Wohneinheiten gefördert. Ebenfalls unterstützen wir unsere Kommunen mit der Städtebauförderung dabei, attraktive Zentren und mehr Lebensqualität für die Menschen zu schaffen.

Bei allen Problemen der Ballungsräume ist es mir aber auch wichtig, den ländlichen Raum nicht zu vergessen. Wir müssen den ländlichen Raum fördern, damit nicht jeder nach München ziehen muss, der nicht möchte. Die Ertüchtigung des ländlichen Raums spielt bei mir eine ganz große Rolle. Spezielles Augenmerk lege ich darauf, dass im ländlichen Raum Wohnkonzepte vorhanden sind, die es Senioren ermöglichen auch im Alter in Ihrer Heimatregion zu bleiben.

Besonders wichtig ist mir auch barrierefreies Bauen. Hier geht es um Inklusion und echte Teilhabe.

 

Als Unterhachingerin kenne ich die Verkehrsprobleme im Großraum München. Wir müssen in urbanen Gebieten die Strukturen, die wir haben, besser organisieren und punktuell ausbauen.



In unserer Gesellschaft gibt es viele unterschiedliche Interessengruppen, Autofahrer und Radfahrer, Normal- und Besserverdiener oder Stadt- und Landbewohner. Wir dürfen diese Gruppen nicht gegeneinander ausspielen, sondern wir müssen Lösungen für alle Gruppen finden. 

Jedoch darf man nicht übersehen, dass wir in den Städten vor ganz andere Herausforderungen stehen als im ländlichen Raum. Im ländlichen Raum geht es darum, Strukturen zu entwickeln, dass diese Regionen besser erschlossen werden. Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden.

Unter anderem müssen wir dafür sorgen, dass passgenaue Angebote für Senioren entwickelt und umgesetzt werden. Ich möchte verhindern, dass Senioren im Alter Ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen und in die Stadt ziehen müssen. Aber auch für Kinder und Jugendliche müssen wir Konzepte, vor allem im ÖPNV und im Radverkehr, entwickeln, um zu gewährleisten, dass auch diese Altersgruppe schnell und sicher ans Ziel kommt.  

Ich setze mich dafür ein, dass Familien eine echte Wahlfreiheit haben, sodass jede Familie den für sie richtigen Weg beschreiten kann.



Dabei ist es mir besonders wichtig, dass mit allen familialen Lebensformen respektvoll umgegangen wird. Deshalb zahlen wir seit dem 01.09.2018 das Bayerische Familiengeld, unabhängig von Einkommen oder Kinderbetreuung, unbürokratisch an jede Familie aus. Das ist echte Wahlfreiheit.

Eltern sollen Familie und Beruf so miteinander vereinbaren können, wie es zu ihrem Leben passt. Wir brauchen keine berufsgerechten Familien, sondern familiengerechte Berufe! Kinder brauchen männliche und weibliche Vorbilder für Ihre Identitätsentwicklung!

Noch nie war die Situation am bayerischen Arbeitsmarkt so gut wie heute. Wir haben Vollbeschäftigung. Und wir haben die Jugendarbeitslosigkeit besiegt. Aber das ist natürlich kein Grund zum Ausruhen.



Denn es gibt Menschen, die trotz niedriger Arbeitslosigkeit unsere Unterstützung brauchen, um den Weg in den Arbeitsmarkt zu finden, wie Langzeitarbeitslose. Unser Erfolgsrezept ist dabei der ganzheitliche Ansatz, der die gesamte Lebenssituation eines Langzeitarbeitslosen in den Blick nimmt.

Außerdem will ich mich darum kümmern, dass unsere heimische Wirtschaft auch zukünftig genügend Fachkräfte findet. Gut ausgebildete Fachkräfte sind der Treibstoff, der die bayerische Wirtschaft am Laufen hält. Besonders wichtig ist mir dabei, für die Ausbildung im dualen System zu werben, die gleichwertig mit einer akademischen Ausbildung ist.

Und über allem steht natürlich mein Anspruch, dass wir die Chancen nutzen müssen, die die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind hier wichtiger denn je! Wir haben zusammen mit der bayerischen Wirtschaft, den Gewerkschaften und der Arbeitsverwaltung den „Pakt für berufliche Weiterbildung 4.0“ geschlossen. Wir führen mit dem Pakt Weiterbildungsschecks ein: Bis zu 500 Euro bekommen Beschäftigte in kleineren und mittleren Unternehmen für die berufliche Weiterbildung.

Bayern ist ein wirtschaftlich starkes und soziales Land. Ich setze mich dafür ein, dass dies so bleibt. Das dient dem Einzelnen, aber auch dem sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.



Mein Credo bei der Rentenpolitik ist: Die Rente muss für alle Generationen gerecht und zuverlässig sein. Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss dafür auch finanzielle Anerkennung erhalten und wirksam vor Altersarmut geschützt werden. Mit der Mütterrente II haben wir einen weiteren wichtigen Schritt durchgesetzt. Aber ich werde nicht locker lassen, bis wir die volle Gleichbehandlung erreicht haben.

Inklusion heißt für mich: Es muss für jeden Menschen möglich sein, jedes Ziel zu erreichen, egal ob er eine Behinderung hat oder nicht. Vor allem eines ist mir wichtig: Wir müssen die Barrieren in den Köpfen beseitigen. Denn Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen sind in erster Linie Menschen. Wenn wir das akzeptieren, wird Inklusion gelingen. Erst Anfang August  2019 hat das bayerische Kabinett auf meinen Vorschlag hin zahlreiche Maßnahmen beschlossen, um den schon beschrittenen Weg der Inklusion kraftvoll weiterzugehen.

Seniorenpolitik wird vor allem vor Ort in den Kommunen gemacht. Dort, wo die Senioren daheim sind. Damit sich unsere Seniorinnen und Senioren wohl und sicher fühlen können, lenke ich den Blick auf drei zentrale Themenfelder, nämlich das Wohnen und die Grundversorgung, Unterstützung und Pflege sowie soziale Netzwerke. Dabei wollen Senioren natürlich mitbestimmen und ihre Angelegenheiten selber in die Hand nehmen. Deshalb bin ich froh, dass wir in Bayern bereits in 80 % unserer Gemeinden und Landkreise eine Seniorenvertretung oder einen Seniorenbeauftragten haben. Wichtig ist mir, mit allen Akteuren im Dialog zu bleiben, mit den Senioren, aber auch mit den Kommunen.

Der Wohlstand im südlichen Landkreis München beruht vor allem auf unserer wirtschaftlichen Prosperität. Ein Ziel meiner politischen Arbeit ist es, den Zustand der Hochkonjunktur in meinem Stimmkreis zu bewahren und auszubauen.



Um dieses Ziel zu erreichen, versuche ich vor allem die Rahmenbedingungen für Unternehmer und Arbeitnehmer im Landkreis München weiter zu optimieren. Der Standort München-Land-Süd soll auch zukünftig zu den Topadressen im Freistaat Bayern gehören.

Ebenfalls sehr wichtig ist mir, dass die Stärke unseres Wirtschaftssystems, unsere extreme wirtschaftliche Vielfalt, erhalten bleibt.  Aktuell können sowohl große, mittelständische als auch kleine Firmen im Landkreis München erfolgreich koexistieren. Diesen Zustand möchte ich dadurch bewahren, dass ich mich für eine Politik einsetze, welche den Mittelstand ins Zentrum stellt und welche die soziale Marktwirtschaft, mit ihren Grundsätzen der Eigenverantwortung und der Leistungsbereitschaft, fördert.

Des Weiteren ist mir der direkte Kontakt zu den Arbeitgebern in meinem Stimmkreis sehr wichtig. Regelmäßig besuche ich Firmen oder tausche mich mit Unternehmern aus. Auftretende Probleme versuche ich entweder durch die Nutzung meines beruflichen Netzwerks oder durch die Verbindung der richtigen Stellen zu lösen.

 

Bayern ist das Land der gelingenden Integration, nirgendwo anders in Deutschland gelingt Integration so gut wie im Freistaat. Dennoch setzte ich mich dafür ein, dass wir unsere vorhandenen Integrationsmaßnahmen weiter verbessern.



Denn rund 2,7 Millionen Menschen in Bayern haben einen Migrationshintergrund, das sind etwa 21,3 Prozent der in Bayern lebenden Menschen. Bei jungen Menschen ist der Anteil noch höher: In Bayern haben fast 30 Prozent der Menschen bis 25 Jahren einen Migrationshintergrund. Diese Zahlen werden weiter ansteigen und sie verdeutlichen: Integration ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Dabei geht es nicht nur um die Integration von Flüchtlingen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind. Wir müssen uns auch um die Menschen kümmern, die zum Teil seit Jahrzehnten bei uns leben. Diese Menschen machen im Übrigen rund 85 % der Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern aus, nur rund 15 % sind Flüchtlinge. Neben der strukturellen Integration (u.a. Sprache, Bildung, Ausbildung, Arbeit, Wohnraum) ist die emotionale Integration von entscheidender Bedeutung. Emotionale Integration heißt, dass sich die Menschen mit ihren Herzen integrieren und sich in Bayern wohlfühlen. 


Stimmkreisbüro Kerstin Schreyer

Parkstraße 19
82008 Unterhaching
Telefon : 089/66557816
Telefax : 089/66557818