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Ilse Aigner und Kerstin-Schreyer-Stäblein: „Freie Wähler gescheitert, aber kein Anlass für Schadenfreude“ Das

16.07.2014

Das Volksbegehren der Freien Wähler in Bayern für eine Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium ist klar gescheitert. „Es gibt für uns aber keinen Anlass für Schadenfreude“, so CSU-Bezirksvorsitzende und Staatsministerin Ilse Aigner, MdL. „Für uns ist die Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums eine der zentralen Aufgaben der nächsten Jahre."

Der Ausgang des Volksbegehrens habe gezeigt, dass die Freien Wähler mit ihrer Forderung, acht- und neunjähriges Gymnasium flächendeckend parallel laufen zu lassen, falsch lagen. „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen! “, sagte Aigner. Der ländliche Räum, in denen die Gymnasien dies hätten anbieten müssen, wäre dadurch massiv geschwächt worden. G8 für alle sei genauso überholt wie G9 für alle. Nun gelte es weiter an realistischen Konzepten für die Zukunft zu arbeiten.

„Wir brauchen im Gymnasium mehr Flexibilisierung und individuelle Bildungsbiographien“, so CSU-Landtagsabgeordnete und Bildungsexpertin Kerstin Schreyer-Stäblein. Immer mehr Kinder in Bayern besuchten das Gymnasium. Dadurch wachse die Heterogenität der Schülerschaft. „Die Bildungspolitik muss hierauf eine Antwort finden!“

Der heute gescheiterte Vorschlag der Freien Wähler hätte an 40 Prozent der Gymnasien nicht funktioniert. „Deshalb bin ich froh, dass wir uns nun nicht mehr mit der schlechten Konzeption der Freien Wähler für die im Freistaat lebenden Kinder befassen müssen, sondern jetzt sehen können, wohin wir das bayerische Gymnasium weiterentwickeln wollen. Dafür haben die CSU-Landtagsfraktion und die Staatsregierung in vielen Gesprächen ihre Anregungen gesammelt, die jetzt ausgewertet werden. Schreyer-Stäblein kündigte dazu im Herbst ein entsprechendes Konzept an.

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